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Tag 5

Ich erwache gut gelaunt und mache mich sogleich im Gasthof „Schwarzer Adler“ auf den Weg in den Frühstücksraum. Neben den 2 obligaten Semmeln beglücke ich meinen Magen auch noch mit einem Frühstücksei. Nach der Dusche und dem Zusammenpacken meines ganzen Krempels veraschiede ich mich vom sehr freundlichen Hauswirten und fülle meine Wasserflasche direkt am Trinkwasserbrunnen vor dem Hotel auf – nicht nur H2O-technisch, sondern auch ästhetisch ein Genuss. Entlang der Donau geht es dann in Fließrichtung weiter bis ich in den Wald abbiege und die erste Steigung beginnt. Verfolgt werde ich zu dem Zeitpunkt von 3 netten Damen, die am „Stamperlweg“ (eine Wanderrunde bei Ottensheim) unterwegs sind. Ich genieße den herrlichen Ausblick zurück auf die Donau, Wilhering, das Kraftwerk und Ottensheim und troote entlang des Weges, der sich primär bergauf durch Wäler und Wiesen schlängelt. Und es wird wärmer. schon nach wenigen Kilometern ist die Wasserflasche fast leer.

Aber das gemeinste ist: Die Beschilderung auf dieser Etappe lässt durchaus zu wünschen übrig. Manchmal sind gar keine Kilometerangaben darauf, dann kommt wieder ein Schild mit der Angabe „Pöstlingberg 1,7 km“ damit man 200m weiter auf ein Schild mit „Pöstlingberg 2,2 km“ trifft. Irgendwer hatte da beim Wegweiseraufstellen wohl nicht ganz den Durchblick… Und natürlich kommt es wie es kommen muss – ich verlaufe mich (was aber weniger an den Schildern liegt sondern mehr an meiner Unfähigkeit die Karte im Reiseführer richtig zu lesen). Nach gefühlten 137 Blicken auf das Kartenmaterial habe ich ungefähr eine Ahnung, wo ich hinmöchte. Naja, ich sehe ja auch die Pöstlingbergkirche schon in etwa 1,5 km Luftlinie vor mir. Ich versuche einen Wanderweg zu finden und frage beim nächsten Bauernhof um Rat. Der dortige Altbauer erklärt mir kurz die Richtung, in der es einen Wanderweg geben sollte – alleine ich finde ihn nicht und finde mich selbst im tiefsten „Holz“ wieder. Das hat man davon, wenn man querfeldein über Wiesen (aber immer nur am Rand!) und durch Wälder streift. Mit dieser Aktion vertrödle ich sicher 1-2 Stunden, bis ich endlich auf einer Forststraße, die sich vor mir aufgetan hat, schreitend wieder einen Wanderweg finde. nun ist die Frage: links oder rechts? Ok, zuerst links, nach 300 Metern macht der Weg eine Kurve weg von meinem Ziel – wieder retour, diesmal in die richtige Richtung und man glaubt es kaum – ich finde mich nach einiger Zeit des Wanderns wieder auf der Mutter aller Wege – dem Donausteig – wieder. Nun denn aber rasch rauf zum Pöstlingberg und nach Linz.

Warum rasch? In Linz angekommen führt mich mein Weg sogleich ins Büro um dort mit einer rasanten Internetverbindung die ersten drei Videos auf Facebook zu stellen. Danach ist Kultivierung angesagt, denn um 18.00 Uhr bin ich zu Gast im FROzine auf Radio FRO 105.0 MHz wo ich mich mit Redakteurin Pamela über meine Wanderung unterhalte. Heute ist Medientag, denn danach geht es gleich weiter zu dorfTV, wo ich als Gast bei Andi Wahl im „Dorfgespräch“ über das alles hier ausführlich Auskunft gebe und erzähle. Und um es kurz zu halten: Danach gehts ab nach Hause und rein ins kuschelige eigene Bettchen! Gute Nacht!

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